| Katja Eydel |
Assets 1-n
1998 56 Farbfotografien 44 x 53 cm Auswahl Übersicht 1 Übersicht 2 |
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Die einzelnen Bilder werden dreizeilig präsentiert, die Anzahl der Spalten variiert dabei nach Wandgröße. Die Hängung der einzelnen Motive entscheidet sich dabei vor allem semantisch. Das Ganze entspricht einer fast textuellen Lesart, in der verschiedene Aspekte der Stadtentwicklung und -theorie verhandelt und in Beziehung gesetzt werden.
"Die 1998 entstandene Serie Assets dokumentiert die Veränderung des städtischen Raums in Berlin: Wie in einem Zeitraffer veränderte sich nach dem Mauerfall die städtische Topographie, deren Umgestaltung vorwiegend privatwirtschaftlichen Interessen folgte. Wesentlich für Eydels Perspektive ist das Wechselverhältnis zwischen dem Umbau von Berlin Mitte und der Entwicklung der Peripherie. Indem ihre Fotografien sich auf scheinbar Nebensächliches richten, auf Sitzgelegenheiten z.B., die abweichende Nutzungen als Schlafgelegenheiten ausschließen, ermöglichen sie den Blick auf darüber hinaus weisende Strukturen. Nicht verstellt durch die gewohnten Sichtachsen des ‘Repräsentativen’, werfen sie die Frage auf, welcher Politik folgend unsere Blicke gelenkt werden, wie Bilder und Darstellungen von Wirklichkeiten Perspektiven erzeugen, indem sie ausblenden, Ausschnitte definieren und filtern - und wie sichtbare und unsichtbare Grenzen unsere Vorstellung und Nutzung von öffentlichen Räumen bestimmen." (Ausstellungsfolder: Ökonomien der Zeit 2002) |
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